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Konstanz 2015

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Der Motoclub Oberfreiamt auf Reisen

Achtunddreissig Mal gute Laune

Der alle zwei Jahre stattfindende dreitägige Ausflug des Motoclubs führte dieses Jahr nach Konstanz und Umgebung. Von Hightech über Spass und Folklore war alles dabei.

rico- Zu Beginn der Car-Reise stand eine dreistündige Besichtigung der Ostschweizer Migros-Frischeplattform in Gossau auf dem Programm. Die Führung bot einen hervorragenden Einblick in die Arbeitsprozesse der täglich sich wiederholenden Bereitstellung von Frischwaren für die achtzig Migros-Filialen in der Ostschweiz. Von Gossau aus werden die Kantone Appenzell-Inner- und Ausserrhoden, Graubünden, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen und das Zürcher Oberland bis Winterthur beliefert. Die ganze Organisation beschäftigt rund 9’300 Angestellte.

Konstanz mit schöner Altstadt
Das Mittagessen wurde auf dem Rechberg serviert, einer Anhöhe zwischen Herisau und Appenzell mit hervorragender Weitsicht ins Säntisgebiet. A-propos Essen: Die Motoclübler geniessen die drei Tage mit ausgezeichneter Tafel. Von Hackbraten über Fisch, von Gulasch mit Spätzli über Kalbsmedaillon bis hin zur Piccata, verhungern musste niemand.
Quasi am Tor zur Konstanzer Altstadt steht das Hotel «Graf Zeppelin», ein altes deutsches Haus mit langer Vergangenheit, die Motoclub-Herberge bis am Sonntag. Ein Bummel durch die Gassen verkürzte die Zeit bis zum Abendessen. Danach war Ausgang angesagt, für die einen kurz und die anderen lang.


Bauernhof-Olympiade
Am Samstag fuhr die erwartungsfrohe Schar nach Eigeltingen, einem Erlebnispark der besonderen Art. Nägel einschlagen, Hufeisen werfen, Armbrustschiessen, Kühe melken waren die ersten Stationen. Danach folgte ein freiwilliges Plausch-Rodeo für Unentwegte. Es gab dabei viel zu lachen. Das Essen in der Erlebnis-Gaststätte war hervorragend und so rüsteten wir uns für die abschliessenden Wettkämpfe, das Traktorfahren mit alten Klapperkisten und für ein Quad-Rennen der speziellen Art. Die zwei Nachmittags-Disziplinen boten Fun vom Feinsten und dürften allen in guter (?) Erinnerung bleiben.
Im «Barbarossa» in Konstanz tafelte die Gesellschaft am Samstagabend. Das Haus wurde bereits im Jahre 1419 erstmals urkundlich als Gaststätte erwähnt. Vor so viel historischem Hintergrund liess es sich die Gesellschaft sehr lange gemütlich sein.

Rund um das Hackbrett
Werner Alder, ein Mitglied der legendären Alder-Dynastie, betreibt in Herisau die «kulturwerkstatt appenzellerland». Mit seiner Mitarbeiterin Maya Stieger erzählte er in typischem Appenzeller Dialekt und Humor über die Herstellung der Hackbretter, die er im eigenen Atelier fertigt. Kostproben gab es immer zwischendurch mit Hackbrett und Geige. Das Talerschwingen kam ebenso zum Zuge wie andere, zum Appenzeller Brauchtum gehörende Jodel- und Musikbräuche. Es war ein beschwingter und für viele erfrischender Abschluss mit einer nicht alltäglichen Musikrichtung.
Das anschliessende Mittagessen schloss die dreitägige Reise ab, die wieder einmal zu einem ganz besonderen Erlebnis wurde.

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